Schülerbaustelle 2016

Dieses Jahr waren die Handwerkskammer für Mittelfranken und der KinderKunstRaum an der Nürnberger Konrad-Groß-Mittelschule tätig. Drei Wochen lang arbeiteten Schülerinnen und Schüler von der fünften bis zur achten Klasse zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Handwerksmeistern an einem gestalterischen Upgrade des Schulgeländes. Sie bekamen dabei einen Einblick in den Berufsalltag der Handwerker, lernten, mit unterschiedlichen Materialien umzugehen, wurden künstlerisch aktiv.

Das Wetter war nicht immer auf unserer Seite: Von Hagel über Schnee bis zu 25 Grad und Sonnenschein war diesmal alles dabei. Da ist Durchhaltevermögen gefragt.

Die meisten lernten eine  Menge neue Dinge über das Handwerk – und über sich selbst: Wer anpackt, dem wird es nicht so schnell kalt. Wer motiviert arbeitet, langweilt sich nicht. Und das Wichtigste: Bevor man sich einbildet, irgendetwas nicht zu können, sollte man es einfach mal probieren!

Schreinermeister Oliver Schmidt baute mit seinen Gruppen mehrere Holzbänke, die zum Relaxen einladen.

Michael Müller, bei der HWK im Bereich Metall und Schweißen eingesetzt, forderte die Mitglieder seiner Gruppen mit unterschiedlichen Aufgaben. In der ersten Woche bauten die Schülerinnen und Schüler einen Wasserlauf, in der zweiten einen bunten Schülerbaustellen-Schriftzug bei der Hütte.

Unter der Anleitung des Maurermeisters Manfred Geissdörfer entstand ein Steinkreis im Boden, zu dem in der letzten Woche noch vier Beton-Bänke dazukamen.

Aus dem KinderKunstRaum waren in diesem Jahr sechs Künstlerinnen und Künstler dabei.

Felix Boekamp und Ilja Lazarevich wagten sich mit ihren Gruppen an eine Zertrümmerungs-Aktion. Ein Steinquader wurde mit Hammer und Meißel bearbeitet und aus den abgeschlagenen Teilen mit Farbe und Draht eigenständige Objekte.

Barbara Engelhardt gestaltete mit ihren Gruppen eine Splitterschutzwand. Von den Jugendlichen entworfene Figuren und Formen aus Holz wurden montiert und bilden ein Gemeinschafts-Kunstwerk aus verschiedenen Gedankensplittern.

Mit Ursula Rössner entwarfen, konstruierten und gestalteten die Schüler abstrakte Figuren, „Atlanten“, aus Styrodur. In der Mythologie trägt Atlas die Welt; unsere Figuren stützen nun immerhin das Dach der Holzhütte im Hof.

In Teresa Wiechovas Gruppe entstand eine Skulptur aus organisch geformten, ausgesägten Holzplaten in frischem Grün.

Carlos Cortizo konstruierte mit den Schülerinnen und Schülern einen Freiluft-Vorhang aus leuchtfarbenen Schnüren und Holzleisten am Hüttendach.

Bei einem kleinen Abschlussfest am 11.05.16 wurde das neugestaltete Gelände schließlich eingeweiht. Nach Festansprachen des Schulleiters Herrn Reiche, Christian Sendelbeck – Vizepräsident der HWK – und Claus Haupt, Abteilungsleiter des Bereichs Kulturelle Bildung im Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg, gab es je einen Auftritt der drei Bandklassen und Essen und Getränke. Zum Schluss erzählten die Schülerinnen und Schüler von ihren Erfahrungen auf der Baustelle und stellten die fertigen Werke vor.

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