Details zur Veranstaltung

Gleichklang – Künste im Dialog - © Li Heng

Gleichklang – Künste im Dialog

Mit Arbeiten von Li Heng und Musik von Fan Linlin

Ausstellung

24.01.2019 - 03.03.2019

Als zweite Ausstellung des eigenen Raums für zeitgenössische chinesische Kunst zeigt das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen vom 24. Januar bis 3. März 2019 in der Pirckheimerstraße Öl- und Acrylmalereien des Künstlers Li Heng, die an drei Terminen durch die Pianistin Fan Linlin musikalisch untermalt werden.

Zur Vernissage am Abend des 23.01. führt Regina Schneidzik, Inhaberin der Galerie LS Landskron-Schneidzik, in die Ausstellung ein. Die Pianistin Fan Linlin umrahmt die Malerei musikalisch mit einem Konzert ausgewählter Stücke von Ludwig van Beethoven und Tan Dun. Ein weiteres Klavierkonzert und eine Dialogführung von Li Heng durch die Ausstellung wird am Abend des 31.01. angeboten. Bei der abschließenden Matinee am 03.03. steht das letzte Klavierkonzert auf dem Programm, sowie ein Künstlergespräch mit Fan Linlin, Li Heng und dem bekannten Künstler und ehemaligen Präsidenten der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Prof. Ottmar Hörl.

Musik und Malerei begegnen sich in zwei chinesischen Künstlern, die beide ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Deutschland gefunden haben: die Pianistin Fan Linlin und der Maler Li Heng. Die Lebenswege der beiden zeigen zahlreiche Parallelen: Beide verließen früh ihre Heimat Urumuqi im Nordwesten Chinas. Beide kamen für ihr jeweiliges Studium nach Nürnberg – Fan Linlin an der Hochschule für Musik, Li Heng an der Akademie der Bildenden Künste. Sie trafen zufällig in München aufeinander und verspürten eine große Vertrautheit und Verbundenheit durch ihren zufällig geteilten Lebensweg.

Im gemeinsamen Projekt für den Kunstraum des Konfuzius-Instituts stehen Malerei und Musik gleichwertig nebeneinander; viel mehr noch, sie verweben sich zu einer räumlich-künstlerischen Erfahrung. Li Hengs Bilder erzählen von großer Weite und Verlorenheit. Seine Graslandschaften sind in unwirkliches Licht getaucht. Das surreale Spiel mit der Natur beherrscht der Maler meisterhaft. Der dicke Farbauftrag wirkt plastisch in den Raum hinein. Durch eine eigene Technik, die Ölfarbe abzukratzen und so Farbaufwerfungen zu erzeugen, tritt an vielen Stellen die rohe Leinwand zu Tage und wird so zum Ausdrucksmittel des Künstlers.

Ebenso in den Raum hinein entfaltet sich die Musik der Pianistin Fan Linlin, deren Musik bei mehreren Konzerten im Verlauf der Ausstellung zu hören sein wird. Fan Linlin spielt Variationen von Beethoven und Tan Dun. Li Heng variiert sein Thema „Gras“ in verschiedenen Formen und Gefühlslagen, ebenso zeigt uns Fan Linlin ihre Facetten und Variationen eines der bedeutendsten deutschen Komponisten und setzt sie in Kontrast zu den Werken des zeitgenössischen chinesischen Komponisten.

Fan Linlin

Die chinesische Pianistin Fan Linlin gilt als eine der vielseitigsten Pianistinnen ihrer Generation. Sie begann ihre Karriere als Jungstudentin im Alter von 12 Jahren an der Musikhochschule Xi'an in China. 2011 beendete sie das Studium an der Hochschule für Musik Nürnberg in der Meisterklasse mit Auszeichnung. Auch bei internationalen Wettbewerben gewann Fan Linlin zahlreiche Preise und erhielt diverse Stipendien. 2017 absolvierte sie ein zusätzliches Masterstudium im Fach Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater München. In der Kammermusik konzertierte sie mit renommierten Künstlern und gastierte auf internationalen Festivals in Italien, China, Indien und Westafrika. Fan Linlin unterrichtet an der Hochschule für Musik Nürnberg sowie an der Hochschule für Musik und Theater München.

Li Heng

Der Maler Li Heng (geb. 1979) studierte zunächst am I. E. Repin-Institut für Malerei, Plastik und Architektur in St Petersburg, Russland. Im Anschluss schrieb er sich an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg ein, wo er von 2004 bis 2009 in der Klasse von Prof. Ralph Fleck und Prof. Ottmar Hörl studierte. 2009 war er Meisterschüler in der Klasse von Prof. Hörl. Nach zahlreichen Auszeichnungen und Ausstellungen im In- und Ausland zeigt er seine großformatigen Ölgemälde nun wieder in seiner Studienstadt Nürnberg in einer Einzelausstellung.

Website

Ort:
Kunstraum des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen
Pirckheimerstraße 36
90408 Nürnberg
Anfahrt mit der vgn

Der Eintritt ist frei

Veranstalter:
Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen e.V.

Öffnungszeiten:
Mi: 13:00 - 18:00 Uhr
Do: 13:00 - 18:00 Uhr
Fr: 13:00 - 18:00 Uhr
Sa: 13:00 - 18:00 Uhr

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