Details zur Veranstaltung

9. Türkisch-Deutsche Literaturtage  - 9. Türkçe-Almanca Edebiyat Günleri - © Veranstalter

9. Türkisch-Deutsche Literaturtage - 9. Türkçe-Almanca Edebiyat Günleri

Schwerpunktthema "EXIL"

Lesung

24.11.2017 - 26.11.2017

Die Veranstalter haben die Literaturtage in der Villa Leon diesmal unter das Motto „Exil“ gestellt, das angesichts aktueller politischer Entwicklungen für etliche Autor/innen und Journalist/innen aus der Türkei ein hochaktuelles Thema geworden ist.
So lebt seit kurzem auch die türkische Journalistin und Filmemacherin Şehbal Şenyurt Arinli im Rahmen des Programms „Writers in exile“ in Nürnberg.

Programm:
Eröffnung Freitag:
Der Theaterclub des Staatstheaters Nürnberg erinnert in einer Performance aus Tanz und Bewegung an den großen türkischen Dichter Nazim Hikmet, der 1963 im Moskauer Exil starb und erst 2009 posthum die türkische Staatsbürgerschaft zurück erhielt (19 Uhr).
Im Anschluss liest Ahmet Ümit aus seinem Roman „Die Gärten von Istanbul“: Oberinspektor Nevzat geht darin den Verbindungen von sieben Morden an sieben historischen Stätten nach. Ümit gilt als Wegbereiter des Kriminalromans in der Türkei und ist einer der meistgelesenen Autoren des Landes.

Samstag:
Barbaros Altug erzählt in seinem Buch „Es geht uns hier gut“ von drei jungen Menschen, die im Winter 2013/14 nach den Gezi-Protesten in Berlin gestrandet sind (17.30 Uhr).
Der Kölner Selim Özdogan schreibt mit „Wo noch Licht brennt“ die Geschichte seiner Protagonistin Gül fort, mit der er bereits in seinen beiden letzten Büchern einen großen Leser/innenkreis gewonnen hat: Nach acht Jahren in der Türkei verlässt sie zum zweiten Mal ihre anatolische Heimat in Richtung Deutschland (20 Uhr).

Sonntag:
Am Sonntag stellt nach einem Literaturtage-Frühstück ab 11 Uhr die seit einigen Jahren im französischen Exil lebende Soziologin und Schriftstellerin Pinar Selek ihren Roman „Halbierte Hoffnungen“ vor, der die Zeiten des Aufruhrs in Istanbul 1980 durch die Augen junger Erwachsener erzählt (14 Uhr).
Um 15 Uhr spricht pricht Şehbal Şenyurt Arinli mit Pinar Selek über das Leben im Exil.
Leonhard F. Seidl steuert mit „Fronten“ einen hochaktuellen Kriminalroman über Rassismus und Fanatismus und den Mut, sich dem entgegen zu stellen, bei (17 Uhr).

Die Lesungen von Selim Özdogan und Leonhard F. Seidl finden in deutscher Sprache statt, alle anderen zweisprachig.

Website

Ort:
Villa Leon
Philipp-Koerber-Weg 1
90439 Nürnberg
Anfahrt mit der vgn

Der Eintritt ist frei

Veranstalter:
Junge Stimme e.V.
Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg (KUF)
Stadtbibliothek im Bildungscampus

Öffnungszeiten:
So: 11:00 - 18:00 Uhr
Fr: 18:00 - 22:00 Uhr
Sa: 15:30 - 22:00 Uhr

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