Global Art Festival

Das war das GLOBAL ART FESTIVAL

Vom 28.-30. April 2017 fand das GLOBAL ART FESTIVAL Auf AEG statt. Nach acht erfolgreichen GLOBAL ART SESSIONS wagte sich das GLOBAL ART Netzwerk zusammen mit dem Amt für Kultur und Freizeit an etwas Größeres heran.

Während der drei Tage kamen 1500 Besucher auf das Gelände, um zu entdecken was 120 Akteure auf die Beine gestellt hatten.

Das Festival wurde am Freitag im Rahmen einer Doppel-Vernissage durch den Leiter des Amts für Kultur und Freizeit Jürgen Markwirth eröffnet. Christian Vittinghoff kuratierte die Ausstellung „Grenzen sprengen“ interkultureller Künstler Nürnbergs in den Räumen der ehemaligen Zentrifuge. In der benachbarten Werkstatt 141 trat Athina Tsimplostefanaki in „Dialoge“ mit den Gästen. Begleitend dazu untermalte Vaha Kandelaki die Eröffnung mit DJing und Live-Gitarrist.

Der Samstag war in Anlehnung an die vergangenen GLOBAL ART SESSIONS inszeniert. Die SUPER GLAS war diesmal zu Gast in der neuen Kulturwerkstatt Auf AEG. Eine GLOBAL ART SESSION ist ein bunt gestalteter, genreübergreifender Performance-Abend, bei dem jede Darbietung eine Premiere ist. Es kommen Künstler zusammen, die so in dieser Form vorher noch nicht gemeinsam aufgetreten sind. Während die ankommenden Gäste im Foyer der Kulturwerkstatt von Migrantenorganisationen und Portraitzeichnern willkommengeheißen wurden, war den Meisten noch nicht bewusst worauf sie sich einlassen. Als sich Olga Komarova als Luftmensch von der Galerie im dritten Stock in das Foyer abseilte, war jedem klar, dass sie heute Abend die Superlative der interkulturellen Kulturszene Nürnbergs erwartet. Die Anfangsszene teilte die Festivalbesucher in zwei Gruppen ein, die je von einem Schauspieler des Russischen Theater Nürnbergs durch verschiedene Räume der Kulturwerkstatt mitgenommen wurden. Auf dieser Reise machten die Besucher Halt in verschiedenen Locations, wo die Performances stattfanden. Das Russische Theater inszenierte die Handlung, durch die das Programm einen Rahmen hatte und erzählten so neben dem eigentlichen Programm eine gesellschaftskritische Geschichte.

Diese Performances am Samstag füllten vier Stunden Programm: Global Soul Music, persische Musik mit moderner Klavierbegleitung, experimenteller orientalischer Bauchtanz mit Saz, arrangierte Volksmusik verschiedener Stile interpretiert durch zeitgenössischen Tanz, Livepainting, moderne Popsongs interpretiert auf dem Ein-Ton Bambus-Instrument des Indonesischen Kulturvereins mit Metal-Gitarrenklängen und Freestyle HipHop, Tanz der Derwische, mehrsprachige Heimat-Lyrik mit Gebärden, fränkische Country-Musik kombiniert mit mongolischem Folk und Freestyle-HipHop, persischer Gesang mit Saxophon-Begleitung und mehreren Percussion-Instrumenten, indische Tanzpoesie, moderne Klaviermusik und visualisierte Ursprünglichkeit, Bodypercussion, Feuertanz.

Am Sonntag standen Kurzfilme und Rundgänge über das AEG-Gelände auf dem Programm. Außerdem gab es die Premiere einer szenischen Installation, eine performative, mehrsprachige Lyrikszene und interkulturelle Köstlichkeiten der Mobilen Küche.

Kommentare von Besuchern
„Es war schon mutig von euch, den Namen „Global Art Festival" zu nehmen. Aber das was geschehen ist, hat diesen Namen 100% bestätigt."
„Ich kann mir so ein Festival in einer anderen deutschen Stadt kaum vorstellen. Ich bin stolz, dass so was bei uns in Nürnberg passiert."

Kommentare der Presse
„Geballte Ladung an Innovation“
„Kultur kann locker Grenzen sprengen“
„Hier wird die Vielfalt gefeiert“
„Kulturbegegnung ohne Grenzen“

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