Über die Einrichtung

Zur Geschichte des Hauses
1517: Erste urkundliche Erwähnung, erbaut von der Patrizierfamilie Holzschuher.
Eine Replik des Familienwappens (mit dem typischen Holzschuh) ist über der Eingangstür zu sehen.

1552/53: Im Markgrafenkrieg abgebrannt.

1692/93: Wiederaufbau des Schlosses in der noch heute erhaltenen Form: ein zweigeschossiger Bau mit einem hufeisenförmigen Grundriss aus Sandsteinquadern und Nebengebäuden.
Prunkstück des Barockschlösschens ist die in einem Baumstamm gefertigte Wendeltreppe.

1941: Das Schloß wird von der Familie Holzschuher für 70.000 Reichsmark an die Stadt Nürnberg verkauft. Nach dem 2. Weltkrieg dient es als Notunterkunft für ausgebombte Familien, die teilweise bis 1960 im Haus lebten. Nach 10-jährigem Leerstand schließt Neonazi Karl-Heinz Hoffmann (sog. Wehrsportgruppe Hoffmann) einen 25-jährigen Pachtvertrag für das Anwesen.

1975: Die Stadt Nürnberg kündigt dem Rechtsextremisten und Wehrsportgruppen-Gründer Karl-Heinz Hoffmann den Vertrag.

1976: Gründung des Vereins „Begegnungsstätte Schloss Almoshof e.V.“.  Vereinszweck: Die Gebäude des Schlosses peu à peu zu renovieren und ein abwechslungsreiches Freizeit- und Kulturprogramm, besonders für die Knoblauchsländer, anzubieten.

1978/79: Das erste Nebengebäude (heute Schwalbennest und Tagungsraum genannt) wird seiner Bestimmung übergeben, es dient als Büro und Veranstaltungsort.
Zwei weitere Gebäude werden umfangreich renoviert, darunter auch das Hauptgebäude.
Außerdem dienen noch zwei Nebenflügel als Scheune. Im rechten Seitengebäude befindet sich seit 1983 ein Kinderladen mit Spielplatz und ökologischem Garten.

1986: Die Einrichtung wird in die städtische Kulturladenkette einbezogen. Seitdem lädt der Kulturladen die Bevölkerung der Stadtteile Knoblauchsland und Thon zu Kultur- und Freizeitaktivitäten ein. Er ist Anlaufstelle für Kultur, Kunst und Soziales und bietet sowohl für den Stadtteil als auch für die Gesamtstadt ein breites Programmspektrum.


Das Programmangebot
Das Angebot reicht von Ausstellungen zeitgenössischer Kunst (Malerei, Foto etc.), über Konzerte (Klavierkonzerte, Biergartenkonzerte etc) und Workshops, literarische Angebote (Märchen für Erwachsene, Tatort Knoblauchsland), Kinderangebote (Theater, Kurse, Spielaktionen etc.), Kreativangebote bis hin zu Samstagswanderungen sowie regelmäßigen Gruppen und Kursen (Yoga, Gymnastik, Nähen, Filzen etc.).  Ein kunstvoller Weihnachtsmarkt im Winter und ein kunterbunter Kunstmarkt im Sommer runden unser Programm ab.

Das Hauptgebäude des Schlosses ist Ort der Ausstellungen und eines kleinen Cafés. In den Nebengebäuden befindet sich ein Seminarraum und das „Schwalbennest“, ein Raum für Kreativität, Entspannung und Gedankenaustausch.
Räume der Einrichtung können auch für Tagungen, Schulungen, Seminare und private Feiern angemietet werden. Ein weiteres Nebengebäude samt Spielplatz wird von einem Kinderladen genutzt. Außerdem ist das Haus Vereinstreff der Forschungsgruppe Höhle und Karst Franken.

Der Kulturladen-Förderverein
Der Verein wurde im Jahr 1976 als Träger für Kultur- und Freizeitaktivitäten gegründet. 1986 wurde die Einrichtung in das städtische Kulturladennetz eingebunden. Seitdem fungiert der Kulturladenverein als Förderverein, der für die Bewirtung der Besucherinnen und Besucher bei Veranstaltungen sorgt und weitergehende ehrenamtliche Aufgaben übernimmt.

Das Kunstcafé am Sonntag
Jeden Sonn- und Feiertag werden im Schlosscafé Kunst, Kaffee und selbstgebackene Kuchen angeboten.

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