Details zur Veranstaltung

Meine jüdischen Eltern, meine polnischen Eltern - © Holger Politt, RLS

Meine jüdischen Eltern, meine polnischen Eltern

Ausstellung zum internationalen Gedenktag der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz

Ausstellung

25.01.2019 - 17.02.2019

Während der deutschen Okkupation Polens im 2. Weltkrieg konnten etwa 5.000 jüdische Kinder gerettet werden. Jahrzehnte später erzählen 15 von ihnen die erschütternde Geschichte ihres Lebens.

Die Ausstellung «Meine jüdischen Eltern, meine polnischen Eltern» wurde mit großem Erfolg erstmals im Frühjahr 2015 im Warschauer Museum zur Geschichte der polnischen Juden gezeigt. Seitdem hat sie an verschiedenen Orten in Polen und in anderen Ländern das Publikum in ihren Bann gezogen.

Die Idee zur Ausstellung hatte Joanna Sobolewska-Pyz gehabt, die Vorsitzende des Vereins «Kinder des Holocaust» in Polen, die davon überzeugt gewesen war, dass sich das engagierte öffentliche Wirken des Vereins auch auf diese Weise unterstützen lasse. Mit künstlerischer Meisterschaft wurde verdichtend dem Schicksal von fünfzehn Überlebenden der Judenvernichtung im okkupierten Polen nachgespürt, die allesamt als kleine Kinder aus den Ghettos gerettet worden waren. Ihre jüdischen Eltern hatten in der barbarischen Situation, um das junge Leben zu retten, keinen anderen Ausweg mehr gesehen, als sich von ihren kleinen Töchtern und Söhnen zu trennen. Rettung bedeutete in vielen Fällen, wenn die kleinen Kinder in einer polnischen Familie unterkommen konnten. Vieles über die abenteuerlichen Wege der Rettung ist heute in verschiedener Form nachzuverfolgen – die Ausstellungsbilder aber ergreifen den Betrachter, drücken ihm ihre Art von nun gespeicherter historischer Geduld auf und lassen ihn kaum mehr los.

Anlass für die Ausstellung ist der 27. Januar, der internationale Gedenktag der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz durch die Rote Armee im Jahr 1945.

Ort:
Kulturwerkstatt Auf AEG - Kulturbüro Muggenhof - Ausstellungswände EG Hauptfoyer
Fürther Straße 244d
90429 Nürnberg
Anfahrt mit der vgn

Der Eintritt ist frei

Veranstalter:
VVN-BdA Nürnberg
Rosa Luxemburg Stiftung Bayern / Kurt Eisner Verein
Kulturbüro Muggenhof
Krakauer Haus Nürnberg

Öffnungszeiten:
Mo: 09:00 - 20:00 Uhr
Di: 09:00 - 20:00 Uhr
Mi: 09:00 - 20:00 Uhr
Do: 09:00 - 20:00 Uhr
Fr: 09:00 - 20:00 Uhr

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