Kultur- und Schulservice Nürnberg KS:NUE

Kulturelle Bildung und Teilhabe an Kunst und Kultur für alle Kinder und Jugendliche

Durch die Zusammenarbeit von Trägern und Einrichtungen kultureller Bildung mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen können eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen erreicht werden. Vor allem erreicht kulturelle Bildung aber damit diejenigen, die aufgrund ihrer sozialen Lebenslage wenige Möglichkeiten haben von Kunst- und Kulturangeboten zu profitieren. KS:NUE trägt dazu bei, die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen in Nürnberg zu befördern durch

- Information und Beratung
- Vernetzung und Kommunikation
- Förderung

Auf der KS:NUE Internetplattform finden Kultureinrichtungen, Kulturvermittler, Kulturschaffende und Anbieter kulturpädagogischer Projekte sowie Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie pädagogische Fachkräfte vielfältige Informationen rund um das Thema kulturelle Bildung in Zusammenarbeit von Kultur und Schule. KS:NUE ist Teil des bayernweiten Netzwerks KS:KOM und wird vom Amt für Kultur und Freizeit, KUF organisiert. Zu den KS:NUE-Seiten geht´s hier.

Der Paula-Maurer-Preis

Der Höhepunkt im KS:NUE-Jahr ist die Verleihung des Paula-Maurer-Preises. Der Wettbewerb stellt die Zusammenarbeit von Kultur und Schule in den Mittelpunkt. Er trägt dazu bei, jungen Menschen Teilhabemöglichkeiten an Kunst und Kultur in allen Sparten zu eröffnen, in Musik, Spiel, Theater, Tanz, Bildende Kunst, Literatur und Medien. Die Förderung kultureller Bildungsangebote an Schulen schafft Voraussetzungen für ganzheitliche Bildung und unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung.

Paula-Maurer-Preis 2016

Paula-Maurer-Preis 2016

Die Theater-AG der Johann-Daniel-Preißler-Schule erhielt den elften, vom Amt für Kultur und Freizeit und „Verein zur Förderung innovativer Kulturarbeit e.V.“ ausgeschriebenen Preis für herausragende Kooperationen von Kultur und Schule.

Neun Schüler/innen der Theater-AG  entwickelten das Theaterstück „Social Media“. Das Besondere und damit Preiswürdige an diesem Projekt: Über das gesamte letzte Schuljahr hinweg unterstützte die Theaterpädagogin des Gostner Hoftheaters, Isabelle Pyka, die Schüler/innen bei der Entwicklung und Umsetzung. Hand in Hand arbeitete sie dabei mit der Theaterlehrerin der Schule zusammen. Die Jugendlichen reflektierten das eigene Medienverhalten, recherchierten die Gefahren und Risiken der sozialen Netzwerke und setzten ihre Erkenntnisse szenisch um. Beim Bau des Bühnenraums in Form eines Labyrinths, erhielten sie Unterstützung von einer Kunstklasse. Die thematische Ausgestaltung übernahmen verschiedene Klassen der Schule.

Förderung kultureller und gesellschaftlicher Teilhabe

Es ist nicht das erste Mal, dass das Gostner Hoftheater mit der Johann-Daniel-Preißler-Schule kooperiert. Das Theater ist als außerschulischer Kulturpartner im Stadtteil in langjähriger Bildungspartnerschaft nachhaltig mit der Schule verbunden. Diese Zusammenarbeit ist modellhaft und zeigt, dass Kooperationen von Akteuren der kulturellen Kinder- und Jugendbildung sowie Schulen mit Partnern vor Ort gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe ermöglichen. Sie fördern dabei selbstbestimmtes Lernen und aktive Mitgestaltung. Nicht zuletzt geben sie Impulse für vielfältige lokale Bildungslandschaften.

Urkunden bei der Preisverleihung

Bei der Preisverleihung mit dabei waren Schulleiter Rüdiger Fauser, Isabelle Pyka und weitere Vertreter/innen des Gostner Hoftheaters und die Schülerinnen der Theater AG sowie die Veranstalter, Jürgen Markwirth, Dienststellenleiter des Amtes für Kultur und Freizeit (KUF), und Gottfried Rimmele vom „Verein zur Förderung innovativer Kulturarbeit e.V.“

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