Koordination Integrationsprogramm

Das „Integrationsprogramm der Stadt Nürnberg“ ist die Summe der von der Stadt Nürnberg ergriffenen Maßnahmen zur interkulturellen Öffnung der Kommune. Die Basis für das  Integrationsprogramm sind die Leitlinien der kommunalen Integrationspolitik der Stadt Nürnberg, die das allgemeine „Leitbild der Stadt Nürnberg“ ergänzen. An den Vorgaben der Leitlinien orientieren sich die einzelnen Geschäftsbereiche und Referate bei ihrer Arbeit. Ziel für die Stadt Nürnberg ist die chancengleiche Teilhabe für alle ihre Bürgerinnen und Bürger an allen Leistungen und Angeboten und gesellschaftlichen Ressourcen.

Zur Koordinierung und Weiterentwicklung wurde 2004 innerhalb der Stadtverwaltung eine referatsübergreifend besetzte „Koordinierungsgruppe Integration“ gebildet. Die Koordinierungsgruppe sorgt für gegenseitige Information, stimmt Ämter-übergreifend Pläne ab und begleitet die Interkulturelle Öffnung der Stadt Nürnberg. Durch die Koordinierungsgruppe ist das Thema "Integration" als Querschnittsaufgabe städtischen Handelns etabliert.

Die Stabstelle Koordination Integrationsprogramm beim Amt für Kultur und Freizeit organisiert die Arbeit der Koordinierungsgruppe und fungiert als geschäftsführende Einheit für die „Kommission für Integration“ und für das „Kuratorium für Integration und Menschenrechte“.

Die  „Kommission für Integration“ beschäftigt sich mit allen Belangen, die Menschen mit Migrationshintergrund in Nürnberg betreffen. Sie ist auch der zuständige Fachausschuss, in dem die Beschlüsse und Anliegen des „Nürnberger Rats für Integration und Zuwanderung“ als Interessenvertretungsgremium der Nürnbergerinnen und Nürnberger mit Migrationshintergrund behandelt werden.

Das „Kuratorium für Integration und Menschenrechte“ ist ein beratendes Gremium, mit dem die wichtigsten gesellschaftlichen Kräfte der Stadt aktiv in die kommunale Integrations- und Menschenrechtspolitik einbezogen werden, um einen möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens zu erreichen. Das Kuratorium begleitet mit Kritik und Anregungen die Weiterentwicklung und Umsetzung des Integrationsprogramms und der Menschenrechtsarbeit.

Kontakt:
Thomas Müller, Tel.: 0911 / 231-8523, Fax: 0911 / 231-5887, Kontaktformular

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