Programm-Premiere: Wie entwickelt man ein Computerspiel?

Andreas Triendl von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Fakultät Design nahm die Kinder mit in die Welt der Computerspiele und deren Entwicklung

Wen braucht es überhaupt, um ein Computerspiel zu entwickeln? Ganz wichtig ist der Gamedesigner, welcher das Grundkonzept eines Computerspiels entwirft. Der Gameartist kümmert sich um die Visualisierung der einzelnen Charaktere und Landschaften, macht Skizzen und überlegt sich Bewegungsabläufe. Unterstützt durch Spiele-Beispiele wie „Cut the Rope“ oder „Super Mario“ und den dazu passenden Bildern, lernten die Kinder auch den Level Designer, den Programmierer, den Tester und Sound Designer kennen.

Warum machen Spiele eigentlich Spaß? Auch dieser Frage gingen die Kinder nach. Ist es die Spielmechanik, das Belohnungssystem, die Einfachheit oder eher die Komplexität des Spiels? Es blieb nicht bei trockener Theorie. Die Kinder konnten in Gruppen selbst zum Gamedesigner werden und zusammen eine Spielidee entwickeln. Um eine Grundidee zu testen braucht es nicht einmal einen Computer. Aus Papier lassen sich ganz leicht Figuren und Landschaften basteln und das überlegte Konzept testen.

Zum Schluss konnten die jungen Studierenden noch in die Rolle des Programmierers schlüpfen. Mit dem Programm „Scratch“, das kostenlos im Internet verfügbar ist, konnten sie die Bewegungssteuerung einer Katze programmieren. Mit diesem Programm ist es auch möglich ein kleines Spiel zu erstellen. Das Seminar bietet einen tollen Einblick hinter die Kulissen der Computerspielentwicklung: ein „Muss“ für jeden Videospiel-Liebhaber.

Übrigens: Wegen der Lesbarkeit sind hier die Berufe in männlicher Form benannt. Natürlich gibt es auch viele Frauen, die diese Berufe wählen. Wäre das nicht auch etwas für euch Mädchen?

Bericht: Lena Burda, KinderUni-Team

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