Das war der KinderUni-Horttag 2017

Alles in Bewegung

22. November 2017 in der Kulturwerkstatt auf AEG

Jährlich zum Buß- und Bettag im November lädt das Amt für Kultur und Freizeit Hortgruppen zum KinderUni-Horttag ein. Die KinderUni-Partner aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen brachten 2017 Vorlesungen und Seminare zum Thema "Bewegung und Mobilität" ein. 243 Kinder im Alter von 6  bis 12 Jahren aus 14 Nürnberger Horten haben sich dabei nicht nur geistig bewegt, sondern auch körperlich ... und das nicht zu knapp. Schaut selbst: Das waren die einzelnen Veranstaltungen!

Wir bedanken uns bei der SpardaBank Nürnberg für die großzügige finanzielle Unterstützung.

Was macht Sport mit unserem Körper?

Sport ist gesund! Doch was passiert in unserem Körper, wenn wir Sport treiben? Warum schwitzen wir, wenn wir uns anstrengen? Und weshalb liegt die Pizza so schwer im Magen, wenn wir nach dem Essen zum Sprint oder Dauerlauf antreten? Was hat Bewegung mit den drei K - Koordination, Kraft, Konzentration - zu tun? Antworten auf diese Fragen gaben Prof. Dr. Karl Bodenschatz, Chefarzt Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie, Klinikum Nürnberg untersützt von Stefanie Schmitt, Leiterin der Kindersportschule KISS vom ATV 1873 Frankonia e.V.

Im All bewegt sich… alles!

Wenn man nachts in den Sternenhimmel schaut, scheinen die Sterne und der Mond regungslos in einem großen schwarzen Nichts zu hängen. Tatsächlich
aber bewegen sie sich mit riesiger Geschwindigkeit - wie unsere Erde, die Planeten, ihre Monde, die Sterne, ja sogar das Universum selbst. Wie das zustande kommterklärteDr. Christian Brandes von der Nürnberger Astronomischen Gesellschaft.

Was hat der Physiker Isaac Newton herausgefunden?

Viele Phänomene aus unserem Alltag lassen sich mit Hilfe von Newtonschen Gesetzen erklären. Sie erläutern was passiert, wenn eine Kraft im Spiel ist. An vielen kleinen Versuchen und Selbstexperimenten entdeckten die Kinder, was Isaac Newton schon im Jahre 1687 herausfand mit Dr. Andrea Vencelova, Physikerin, Förderkreis Ingenieurstudium e.V./Technikland - staunen @ lernen®.

Gebt mir den Eiffelturm! - Architektur Gymnastik

Architektur-Gymnastik, die Idee einer japanischen Architektengruppe, ist eine unkonventionelle Methode zur Architekturvermittlung. Durch dehnen, balancieren, in Position bringen und den eigenen Körper spüren erleben die Kinder was Stabilität, Konstruktion und Schutzfunktion bedeutet. Sie lernten dadurch Architektur zu beobachten und zu verstehenin dem Workshop mit Xiaotian Li und Studierenden,Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Fakultät Architektur.

Menschen in Bewegung

Zwei Menschen bewegen sich miteinander. Sie rollen übereinander, sie lehnen aneinander. Sie heben sich gegenseitig und fallen gemeinsam zu Boden. Mal ist es ganz klein und langsam, dann wieder so schnell, dass man gar nicht hinterherkommt mit dem Gucken... Darum herum sitzen Menschen, die zuschauen und erzählen, was sie sehen. Es entsteht ein Gespräch mit den Tänzerinnen im Kreisbei dem getanzten Vortrag mit Heike Pourian, Lehrbeauftragte Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm und Sonja Paffrath, Contact Improvisation.

Was ist auf der Straße los?

Der Verkehr wird immer mehr! Was bedeutet das für Kinder in ihrem Alltag, in der Großstadt, auf dem Weg zur Schule oder in ihrer Freizeit? Was bedeutet der viele Verkehr für die Gesundheit und was kann jeder einzelne für die Umwelt tun? In kleinen Interaktiven Übungen und einem  Quiz gehen begaben sich die Kinder auf die Spur nach dem Verkehr mit Studierenden der Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Fachbereich Soziale Arbeit, Verkehrssoziologie.

Was sind denn da für Knochen in uns drin?

Knochen? Ein Skelett? Das steckt in jedem von uns und das vergessen wir manchmal. Wo sind denn diese Knochen? Wie hängen sie aneinander? Und wie benutzen wir sie, um uns zu bewegen? Das fanden die Kinder gemeinsam herausmit Heike Pourian, Lehrbeauftragte Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm.

Fallen und springen – physikalischen Kräften auf der Spur

Wie kann man sie spüren, nutzen, austricksen? Und welche Rolle spielt sie, wenn wir uns bewegen? Wer zieht eigentlich wen an? Die Erde mich oder ich die Erde? Fällt man immer nach unten oder kann man auch nach oben fallen? Gemeinsam erforschten die Kinder die Schwerkraft im Workshop mit Sonja Paffrath,Tanzpädagogin,Contact Improvisation.

Projekt Daumenkino

Mit einem Daumenkino kann man kurze Beobachtungen, Ideen, Bewegungen, Gefühle oder auch witzige Gegebenheiten Schritt für Schritt darstellen und für einen Moment erlebbar machen. Das konnten die Kinder selbst ausprobieren und erfuhren darüber hinaus, wie viel Spaß alte Erzähltechniken machen in dem Workshop von Susanne Wohlfahrt, Dipl. Grafik-Designerin, Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg.

Mobil in der Stadt: Radfahren kann jede/r

Die Kinder überlegten welche Fortbewegungsmittel es gibt, welche sie selbst nutzen und warum. Nach einem kurzen Blick auf die Entwicklungsgeschichte des Fahrrads beleuchteten sie die Auswirkungen der unterschiedlichen Verkehrsmittel auf die Umwelt, die Stadt und das Wohnumfeld. Zum Abschluss gab es einen praktischen Versuch, um die Funktion eines Fahrradhelms zu testen.Gastdozent war Hugo Walser, Radverkehrsbeauftragter im Verkehrsplanungsamt der Stadt Nürnberg.

Körper – Spiel – Bewegung

Zum Theaterspielen braucht es den ganzen Körper. Er ist unser Instrument, um sich in jede Rolle verwandeln zu können. Ob Schurke oder Prinzessin – jede Figur bewegt sich anders. Das konnten die Kinder in dem Workshop mit Astrid Hornung, Schauspielerin, Studentin, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Akademie für Schultheater und performative Bildung ausprobieren.

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