Liebe Nürnbergerinnen und Nürnberger,

vor 20 Jahren, im September 1999, feierte die Nürnberger Bevölkerung an der „längsten Friedenstafel der Welt“. Auf mehr als sieben Kilometern Länge zog sich das multikulturelle Fest mit rund 40.000 Gästen damals von der Burg in die Gassen der Altstadt. Alle zwei Jahre mit der Friedenstafel ein Zeichen setzen für Frieden, Toleranz und Menschenrechte, das ist zwischenzeitlich eine schöne Tradition geworden in unserer Stadt.

Und so werden wir uns auch 2019 im Anschluss an die festliche Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises an Rodrigo Mundaca wieder rund um die Straße der Menschenrechte treffen, um unseren Preisträger zu feiern und um mit ihm und vielen engagierten und interessierten Menschen ins Gespräch zu kommen.

Gleichzeitig richten wir den Blick auch über den Tellerrand hinaus in das Heimatland Mundacas, in dem das fundamentale Menschenrecht auf den freien Zugang zu Wasser immer mehr unter Druck gerät. Im Jahr 2010 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Recht auf Zugang zu sauberem Trinkwasser und auf Sanitärversorgung als Menschenrecht anerkannt und dies in ihren Nachhaltigkeitszielen (SDG) noch einmal bekräftigt. Dennoch haben rund 800 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, und das Konsumverhalten des globalen Nordens trägt dazu nicht unerheblich bei. Die Aktionen an der Friedenstafel wollen auch hierfür sensibilisieren und aufklären. Dazu lade ich Sie sehr herzlich ein.

Dr. Ulrich Maly
Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

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