KUF ist bunt: Diversity wird groß geschrieben im Amt für Kultur und Freizeit

Aufnahme der Friedenstafel

Das Amt für Kultur und Freizeit will die Gesellschaft in ihrer Vielfalt ansprechen. Ziel ist es, Menschen unabhängig von ihren sozialen und kulturellen sowie körperlichen Merkmalen gleichwertig zu behandeln.

In seinem Diversity-Konzept hat das KUF daher Kriterien festgelegt, nach denen es beispielsweise die Eignung der Angebote für bestimmte Zielgruppen, deren passende Vermarktung bezüglich Sprache und Bilddarstellung, die Höhe der Eintrittsgelder überprüft, Leistungs- und Qualifikationsanforderungen sowie die Arbeitsbedingungen im KUF an den unterschiedlichen Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausrichtet.

Diversität oder Vielfalt sind Begriffe, die ursprünglich aus der Wirtschaft und Soziologie stammen und für die Chancengleichheit der Menschen stehen. Unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, sexueller Orientierung oder anderen Merkmalen gilt es, die Unterschiedlichkeit von Menschen zu respektieren und zu fördern.

Dabei berücksichtigt das KUF vor allem Merkmale wie Alter, Geschlecht, Familienstand, Pflegeverpflichtung, Migrationshintergrund, soziale Lage und den Bildungsabschluss. Denn unabhängig von der Ausgangsposition der Menschen vor diesem Hintergrund, sollen sie sich angesprochen und eingeladen fühlen – ob arm, reich, alt oder jung, mit oder ohne Migrationshintergrund.

Kultur ums Eck, attraktive Preise und Treffen der Nationen
Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die Kulturläden mit ihrem Angebot im Stadtteil. Diese bieten kulturelle Veranstaltungen, Kreativkurse und Treffpunktmöglichkeiten zum Austauschen und Kennenlernen. Immer im Blick hat das KUF die Preispolitik der Angebote, denn dies ist ein wesentliches Element für den Zugang zu kultureller Teilhabe, das es vielen Menschen überhaupt erst möglich macht, sich einen Kurs zu buchen oder eine Veranstaltung zu besuchen.

Das KUF will darüber hinaus den Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund erhöhen, um die Vielfalt der Nürnberger Stadtgesellschaft besser abzubilden. Dazu setzt das KUF verstärkt auf den interkulturellen Dialog und die Zusammenarbeit mit den vielen Vereinen in dieser Stadt. Schönstes Beispiel hierfür sind die beliebten Stadtteilfeste, bei den sich die Nationen treffen, um Kunst, Kultur und Küche zu präsentieren und auszutauschen. Auch dabei fällt den Kulturläden eine herausragende Rolle zu, denn wo sonst im Stadtteil treffen so friedlich und bereichernd die verschiedenen Kulturen, Alters- und Interessengruppen aufeinander, wenn nicht im gut bekannten und geschätzten Kulturladen.

Förderung der kulturellen Teilhabe begleitet das KUF seit seiner Gründung
Das Amt für Kultur und Freizeit steht seit jeher für die Grundgedanken von Diversity ein. Das KUF initiiert, organisiert, ermöglicht und vernetzt Kunst, Kultur und Freizeitangebote. Damit fördert das KUF die Selbstinitiative und schöpferische Tätigkeit sowie die kulturelle und politische Bildung. Das KUF setzt sich mit Traditionen konstruktiv auseinander und fördert gleichzeitig kulturelle Innovationen.

In Anlehnung an die kulturpolitischen Demokratie-Konzepte („Kultur von allen"/ „Kultur für alle") respektiert und unterstützt das KUF die Vielfalt der kulturellen Ausdrucksformen. Zum kulturellen Auftrag gehört es, auf gesellschaftliche Entwicklungen einzugehen und verschiedenste kulturelle Ausdrucksformen zu berücksichtigen und damit den gesellschaftlichen Wandel zu gestalten. Die Kulturgesellschaft ist eine Zukunftschance für die Teilhabe am geistigen Leben und für die Entwicklung einer friedlichen und interkulturellen Gesellschaft – und damit für demokratische Perspektiven und innovative Denkansätze.

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